Comenius auf dem Weg zur Europaschule

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Comenius auf dem Weg zur Europaschule

Wenn überall in Europa der Europatag gefeiert wird, so haben auch wir als Comenius-Schule am 12. Mai 2015 dem Thema Europa einen ganzen Projekttag gewidmet, denn wir haben uns dem europäischen Gedanken verschrieben und möchten so bald wie möglich Europaschule werden.

Europa – was ist das eigentlich? Sich einer Antwort auf diese Frage anzunähern, hatten sich alle 112 Schülerinnen und Schüler am Europatag in fünf verschiedenen Workshops, die der Reihe nach besucht wurden, zur Aufgabe gemacht.

Im Workshop „Phantasiereise durch europäische Länder“ nahm Frau Rittmann die Teilnehmer durch eine selbstverfasste Schilderung nach Italien und Großbritannien mit. Zuhören und Eintauchen in die Atmosphäre und die Geräusche fremder Länder, den Straßenlärm wahrnehmen, den Duft von köstlichen Speisen imaginieren, die Sehenswürdigkeiten vor dem geistigen Auge entstehen lassen, Kindern und Jugendlichen begegnen, die die fremde Sprache zum Klingen bringen, gelang in eindrucksvoller Weise.

Woher kommt eigentlich der Name „Europa“? Im Workshop von Herrn Janik und Herrn Elspaß lernten die Schülerinnen und Schüler die Legende der asiatischen Prinzessin Europa kennen, die von Zeus in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführt wurde. Griechenland wird bis heute die „Wiege Europas“ genannt. Philosophie und Demokratie breiteten sich von dort aus über den ganzen Kontinent aus und ließen Europa als Kulturraum entstehen. Doch wo liegen die geographischen Grenzen Europas? Welche 28 Staaten gehören zur Europäischen Union? Mit Karte, Atlas und Buntstiften machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk.

Von Pflichten ist in der Schule und in der Familie stets viel die Rede. Wie ist es um die Rechte bestellt? Der Workshop „Kinderrechte“ von Frau Winck und Frau Spadzinski fand einen kreativen Zugang zu schwierigen, entbehrungsreichen Kindheiten, auch in Deutschland, zu traumatischen Erlebnissen durch Krieg und Flucht, zu erstaunlichen Migrationsgeschichten und sozialer Benachteiligung bei der Bildung sowie zu Kinderleid durch Misshandlung, Krankheit und Tod. In der Auseinandersetzung mit der Missachtung der Kinderrechte auch immer noch in Europa wurde in Gemeinschaftsarbeit eine große Himmelsleiter gestaltet.

„Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland“ – spätestens seit in Fußballstadien kräftig mitgesungen wird, wenn die deutsche Nationalhymne erklingt, kennt jeder den Text. Im Workshop   „Europäische Länder“ von Herrn Laßeur und Herrn Gundelach arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit iPads. Sie hörten bekannte und weniger bekannte Nationalhymnen europäischer Länder und untersuchten die Unterschiede. Welche Fahne zu welchem Land gehört, ist manchmal auch ganz schön knifflig zu beantworten, sodass alle Spaß am Ausmalen und Raten hatten.

Der Workshop „Freundschaft und Partnerschaft in Europa“ von Frau Wiener bot ein ganzes Kaleidoskop von Aspekten an: In Kurzfilmen wurden unterschiedliche Schulsysteme in Europa vorgestellt und Kinder kamen zu Wort, die ihre Lebenssituation vorstellten. Schließlich verfassten die Schülerinnen und Schüler Briefe für einen (fiktiven) Schüleraustausch mit englischen oder französischen Schülern.

 

Schließlich gab es noch den sechsten Workshop „Dokumentation des Europatages“ einer festen Schülergruppe um Herrn Distelhoff. Mit iPad-Kamera ausgerüstet filmte die Gruppe die einzelnen Aktionen in den anderen fünf Workshops und führte sachkundig Interviews mit Mitschülern und Lehrern.

Der erste Europatag an der Comenius-Schule hat allen viel Spaß gemacht.

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