„Comenius“ rockt die neuen Fünfer und berührt die Eltern

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Kaum hatte Pfarrer Arnolds von der Dreikönigengemeinde den Einschulungs-Gottesdienst am 13.08.2015 mit allen Segenswünschen für die neuen Fünftklässler beendet, zeigte die Comenius-Schule, was in ihr steckt.
Aus dem Background taucht eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern auf, verteilt sich zwischen den Stuhlreihen. Und dann rockt die Mensa samt Schülern und Eltern. Die dynamischen Moves der Sechstklässler zu dem eingespielten Hit „Hands up“ reißen alle begeistert mit.
Die Performance der Tanzgruppe ist das Ergebnis der engagierten künstlerischen Arbeit an der Comenius-Schule, die im neuen Schuljahr im Fach „Darstellen & Gestalten“ fortgesetzt wird und die musische n Begabungen ihrer Schüler intensiv fördert.
Auch der bereits für die Eröffnungsfeier im Januar 2015 gedrehte Videofilm „Wer war eigentlich Comenius?“ kam bei Eltern und Schülern wieder richtig gut an.
Ratlose, hilflose, witzige Reaktionen der Befragten, aber auch Antworten von wirklichen oder selbsternannten Experten sorgten für spontane Heiterkeit im Publikum.
Schulleiter Jochen Reif nahm in seiner Ansprache den Faden auf, zog Parallelen, verdeutlichte die Aktualität des Namensgebers der Schule: „Comenius hat auch in verschiedenen Ländern gelebt, manchmal, weil er es wollte, manchmal aber auch, weil er verfolgt wurde und fliehen musste.“
„Omnes, omnia, omnio“ – sicher bald schon werden die neuen Fünftklässler diesen Grundsatz von Comenius leben und erleben. „Wir machen keinen Unterschied, ob jemand bei uns mit einer Grundschulempfehlung fürs Gymnasium angemeldet wird oder mit einem Förderschwerpunkt. Jeder kann nämlich etwas besonders gut“, sagte Jochen Reif.
Er hob die gute Lernatmosphäre an der Comenius-Schule mit dem Vergleich der Pinguine am eisig-kalten Südpol hervor. Nur in der Gemeinschaft eines Kreises, in der jeder einmal in der wärmenden Mitte stehen kann, können die Pinguine den Polarwinter überleben.
„Ihre Worte haben mich sehr berührt, “ meinte eine Mutter der neuen Fünftklässler zu Jochen Reif. „Dies bestärkt mich darin, dass die Entscheidung für die Comenius-Schule die richtige war.“