Inklusionskonzept

  1. Inklusion

 

Die Comenius-Schule definierte sich bereits in ihrer ersten Konzeption, die Grundlage für die Genehmigung und Gründung der Schule im Jahr 2014 war, als inklusive Schule. Der Leitgedanke unseres Namensgebers Johann Amos Comenius „Alle. Alles. Ganz.“ zu lehren, ist dabei die Maxime unseres Handelns. Wir wollen im besten Sinne eine Schule für ALLE sein, also selbstverständlich auch für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf.

 

 

1.1    Förderschwerpunkte

 

Schon die ersten Untersuchungen der Ärzte nach der Geburt eines Kindes können Hinweise auf die weitere Entwicklung des Säuglings geben. Körperliche Auffällig-keiten können soweit möglich sofort behandelt werden. Einiges stellt sich nach genauerer Betrachtung als kurzzeitige Erkrankung heraus. Anderes bleibt und zeigt eine offensichtliche Beeinträchtigung wie das Down-Syndrom, Seh- oder Hörschäden. Die Vielzahl der Auffälligkeiten wird erst im Verlauf der Kindesentwicklung offen sichtbar. Obwohl die Ärzte z.B. für das Laufen lernen einen breiten Zeitraum vorbe-halten, ist es nicht in Ordnung, wenn ein 2-jähriges Kind noch nicht laufen kann. Auch die Sprechentwicklung ist sehr unterschiedlich und von vielen Bedingungen abhängig. Hier müssen Auffälligkeiten so früh wie möglich durch kommunikations-fördernde Maßnahmen, spätestens im Kindergarten angegangen werden. Auffällig-keiten in der Kognition, dem Lernvermögen, zeigen sich oft erst in Lernsituationen. Die aufmerksame Erzieherin in der Kindertagesstätte beobachtet genau z.B. die wiederholte Schwierigkeit eines Kindes, eine einfache Spielregel zu verstehen. Gezielte Förderungen und Therapien können hier schon eine Entwicklungs-verzögerung begrenzen. Zur „Behinderung“ können derartige intellektuelle Schwächen in der Schule werden. Das Kind ist nicht in der Lage, trotz zusätzlicher Hilfen, die Aufgabenstellungen zu verstehen oder/und umzusetzen, sich Dinge zu merken, rechnen, lesen oder schreiben zu lernen. Vielleicht nimmt es seine Umgebung auch anders wahr oder zeigt Ängste vor anderen Menschen. Andererseits könnte es aggressiv gegenüber anderen und/oder sich selbst sein, sich widersetzen oder verschließen.

Die Arten und Ausprägungen von Entwicklungsstörungen und Behinderungen sind vielfältig und nur im individuellen Fall zu beobachten und zu beurteilen. Die ErzieherInnen in der Kita, die GrundschullehrerInnen oder die LehrerInnen an den weiterführenden Schulen schreiben ihre Beobachtungen auf und führen dies gemeinsam mit einem Sonderpädagogen zu einem Gutachten zusammen. Außerdem wird ein Schulärztliches Gutachten erstellt und ein Elterngespräch geführt. Die Gutachter machen einen Vorschlag zur weiteren Förderung des Kindes und den angemessenen Förderort (Gemeinsames Lernen oder Förderschule), wobei der Elternwunsch mit einbezogen wird. Im Falle der Sekundarschulen entscheidet die Bezirksregierung.

Die Förderschwerpunkte, die an einer Sekundarschule gefördert werden können sind Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche Entwicklung und Sehen.

Förderschwerpunkt Lernen

Bei einem Kind liegt der Förderschwerpunkt Lernen vor, wenn eine Lern- und Entwicklungsstörung im Sinne einer Lernbehinderung vorliegt. Die Lern- und Leistungsausfälle betreffen mehrere Bereiche wie Merkfähigkeit, Aufgaben-verständnis Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Sprache, Konzentration, Logisches Denken, Motorik oder Verhalten, die das Erlernen von Lesen, Schreiben, Rechnen nachhaltig behindern. Diese Ausfälle treten über einen längeren Zeitraum (z.B. über mehrere Jahre) auf. Die Ursachen können vielfältig sein. Häufig liegt eine unterdurchschnittliche intellektuelle Leistungsfähigkeit zu Grunde und geht einher mit Rückständen in der sprachlichen Entwicklung oder/und des Sozialverhaltens.

Förderschwerpunkt Sprache

Sprachbehinderung umfasst eine Vielzahl von Sprachstörungen. Auf den schulischen Bereich bezogen sind hier Störungen der Sprache, des Sprechens und eine Verzögerung bei der Sprachentwicklung zu nennen. Allgemein können die Lautsprache, die Sprachproduktion, die Sprachwahrnehmung und/oder das Sprach-verständnis betroffen sein. Es ist davon auszugehen, dass es bei einer Beeinträchti-gung im Bereich Sprache zu Auswirkungen auf die Kommunikation und die Interaktion mit MitschülerInnen, Lehrern und dem weiteren Umfeld kommt. SchülerInnen mit dem Förderschwerpunkt Sprache fallen durch Störungen des Sprechens wie Aussprachestörungen, Störungen der Stimmbildung oder des Redeflusses auf.

Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Zu den Verhaltensstörungen im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung, des Erlebens und der Selbststeuerung, des Umgehen-Könnens mit Störungen im Erleben und Verhalten zählt man langandauernde Auffälligkeiten im Verhalten, die sich über mehr als einen Lebensbereich erstrecken und die – bezogen auf schulische Situationen – Erziehungs- und Bildungsprozesse erheblich gefährden. Das Kind fällt z.B. durch eine hohe Unruhe verbunden mit häufigen Störungen des Unterrichts, offenes oder verdecktes aggressives Verhalten gegenüber den Klassenkameraden, unangemessenem Verhalten zu Erwachsenen, Arbeitsverweigerung oder aber auch durch internalisierende Störungen, wie z.B. Ängstlichkeit, sozialer Rückzug oder Depressivität auf. Die Schüler benötigen die klare Ansprache durch eine oder zwei Vertrauenspersonen und feste Strukturen. In freien Räumen, wie den Pausen, wo die festen Strukturen gelockert sind, neigt der Schüler zu mehr Auffälligkeiten.

Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Bei einer geistigen Behinderung liegen erhebliche Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten vor, die sich auch auf soziale und lebenspraktische Bereiche auswirken. Bezogen auf das schulische Lernen ist bei Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung von einem deutlich beeinträchtigten Lernprozess auszugehen. Die Folgen variieren stark, sie schließen sprachliche, soziale, emotionale und motorische Beeinträchtigungen mit ein. Die Aufnahme, die Verarbeitung und die Wiedergabe von Informationen sind eingeschränkt. Außerdem müssen das verringerte Lerntempo und die eingeschränkten kommunikativen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Der 10-jährige Schüler mit dem Förderschwer-punkt geistige Entwicklung hat z.B. gerade gelernt, mit Hilfsmitteln bis 10 zu zählen, ist aber in der Lage, einfache Texte zu lesen.

Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation

Für diesen Förderschwerpunkt gilt die zielgleiche Förderung, wie bei dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung. Sollte aufgrund der individuellen Defizite der Schüler mit diesem Förderschwerpunkt zieldifferent gefördert werden, so ist dieser Förderschwerpunkt mit dem Förderschwerpunkt Lernen (LE), oder dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (GG) zu ergänzen. In diesem Fall gelten die Vorschriften des zieldifferenten Bildungsganges Lernen (LE) oder die Vorschriften des zieldifferenten Bildungsganges Geistige Entwicklung (GG).

Förderschwerpunkt Körperlich-Motorische Entwicklung

Der Förderschwerpunkt (KM) stellt den inklusiven Unterricht vor besondere Herausforderungen an die sächlichen und personellen Voraussetzungen. Körperliche und motorische Beeinträchtigungen wirken sich in den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen aus. Körperkontrolle und Körpergefühl, sowie die Steuerung der Motorik unterliegen unterschiedlichen Einschränkungen. Das führt zu Einschränkungen der Mobilität und erfordert eventuell den Einsatz technischer Hilfsmittel , wie Rollatoren, Rollstühlen, Hebeliften, Aufzügen und Rampen. Der Unterricht bei Kindern mit diesem Förderschwerpunkt erfolgt zielgleich. Alle Bildungsabschlüsse sind hier theoretisch möglich. An Förderschulen für diesen Förderschwerpunkt werden in der Regel folgende Abschlüsse vergeben:

– Der Hauptschulabschluss

– Der Hauptschulabschluss der Klasse 10

Eine Besonderheit dieses Förderschwerpunktes ist die Kooperation zwischen den sonderpädagogischen Lehrkräften, den Inklusionsassistenten, Ergotherapeuten und Logopäden. Therapeutische Angebote finden dabei in der Schule statt und müssen in den individuellen Stundenplan der Schüler eingebaut werden. Die Stundenplanung und die Gestaltung des Unterrichts müssen dabei, ebenfalls auf die individuellen körperlichen Einschränkungen zugeschnitten werden und im Förderplan vermerkt werden.

Förderschwerpunkt Sehen

Bei den Sehbehinderungen kann man – dem Schweregrad der Schädigung folgend – unterscheiden zwischen der Sehbeeinträchtigung, der Sehbehinderung, der hoch-gradigen Sehbehinderung und der Blindheit. Es bestehen fließende Übergänge. Ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich Sehen besteht, wenn das Lernen trotz Korrektur mit einer Brille o.Ä. umfassend beeinträchtigt ist, z.B. bei der Aufnahme und Verarbeitung visueller Informationen. Es können technische Vergrößerungshilfen oder auch das Erlernen der Brailleschrift herangezogen werden. Die eingeschränkten Erfahrungen, die ein Kind oder Jugendlicher mit einer Sehschädigung macht, haben Auswirkungen auf grob- und feinmotorische, kognitive, emotionale und soziale Lernprozesse. Häufig liegt ein negatives Selbstkonzept vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.2 Aktueller Stand

 

Im Schuljahr 2016-2017 werden an der Comenius-Schule in den Stufen 5-7 insgesamt 27 Kinder mit folgenden Förderschwerpunkten unterrichtet:

 

Lernen (LE):                                                              11

Emotionale-Soziale Entwicklung (ES):                    4

Geistige Entwicklung (GG):                                 7

Sprache (SQ):                                                   2

Körperliche und motorische Entwicklung (KM)/LE:  1

KM/GG:                                                            1

LE/ES                                                              1

 

Drei Sonderpädagogen mit insgesamt 68 Stunden fördern die Kinder im Team mit den Regelschullehrpersonen.

 

Eine Steuergruppe „Inklusion“ koordiniert die Entwicklung und ist zuständig für die Einhaltung und Weiterentwicklung des vorliegenden Konzeptes. Im Schuljahr 2016-2017 wird sie geleitet von Herrn Elspaß.

 

1.3 Übergang in die Sekundarstufe I

 

1.3.1 Rahmenbedingungen

 

Wird ein Kind mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarfbedarf an der Comenius-Schule aufgenommen, so handelt es sich in jedem Fall (gemäß AO-SF § 16) um eine Änderung des Förderortes. Dies gilt auch, wenn das Kind bereits in einer Grundschule im Gemeinsamen Lernen gefördert wurde.

Voraussetzung für die Entscheidung der Schulaufsicht für die Aufnahme ist, dass die Eltern einen Antrag auf Teilnahme am Gemeinsamen Lernen gestellt haben. Außerdem hat die abgebende Grundschule in ihrer jährlichen Überprüfung festgestellt, dass der Unterstützungsbedarf auch in der Sekundarstufe weiterhin besteht.

Nach § 19 Abs. 5 SchulG muss auch der Schulträger der Aufnahme zustimmen, so dass die besonderen Bedingungen des Förderortes Comenius-Schule bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Nach Prüfung der rechtlichen, personellen und räumlichen Voraussetzungen und nach Beratung mit dem aufnehmenden Lehrerteam entscheidet der Schulleiter über die Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers.

Der Unterricht wird so organisiert, dass möglichst häufig eine Doppelbesetzung mit einem Sonderpädagogen und einer Regelschullehrperson bzw. mit zwei Regelschullehrpersonen angestrebt wird.

 

 

1.3.2 Aufnahmekriterien

 

Die Comenius-Schule bietet grundsätzlich in jedem Jahrgang zwei Plätze pro Zug für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an. Bei der Zuordnung der Schülerinnen und Schüler durch das Schulamt bzw. bei der Aufnahme durch den Schulleiter wird darauf geachtet, dass die Gesamtzahl der Kinder sowie die Zusammensetzung der Förderschwerpunkte so gewählt werden, dass ein erfolgreiches Arbeiten für alle Kinder möglich ist und keine pädagogischen Ungleichgewichte entstehen.

 

1.3.3 Vorbereitungen

 

Zur optimalen Vorbereitung sollen pädagogische Gespräche mit den Klassenlehrer/innen und Förderschullehrer/innen der Stufe 4 über die mögliche Eignung der Kinder für das Gemeinsame Lernen an der Comenius-Schule geführt werden.

Es ist beabsichtigt, den Kindern über die regulären Grundschulbesuchstage hinaus einen Schnuppertag in einer fünften Klasse unserer Schule zu ermöglichen.

Die Eltern haben die Möglichkeit, sich nach individueller Terminabsprache die Comenius-Schule in ihrem alltäglichen Betrieb anzusehen und sich eingehend vom Schulleiter, dem Inklusionskoordinator bzw. den Sonderpädagogen beraten zu lassen.

 

1.3.4 Elterninformation

 

Am halbjährlich stattfindenden Beratungstag werden die Eltern mit ihren Kindern wie die Regelschüler auch zu einem 30-minütigen Beratungsgespräch eingeladen. Im Sinne der Inklusion wird angestrebt, dass Regelschullehrperson und Sonderpädagoge den Eltern gemeinsam Auskunft über Leistungs- und Entwicklungsstand ihres Kindes geben können. Dieser Termin wird auch für das halbjährliche Förderplangespräch genutzt und endet mit einer Zielvereinbarung. (siehe Förderplanung)

Weitere notwendige Gespräche können jederzeit bedarfsgerecht vereinbart werden.

 

1.4 Pädagogische Aspekte

 

1.4.1 Pädagogische Grundprinzipien

 

Ein Ziel von Inklusion ist das Erlernen von gegenseitiger Akzeptanz, die die Basis des sozialen Miteinanders darstellt. Alle Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Erwartungen, Ängsten, Stärken und Motivationshaltungen zur Schule. Jeder hat für sich ein individuelles Lebensmodell. In einer inklusiven Schule haben diese Modelle eine große Spannweite. Das bedeutet, dass der Unterricht in hohem Maße schülerzentriert ausgerichtet sein muss, um den Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden zu können.

Gerade beim Übergang in die Sekundarstufe, in eine neue Schulform, brauchen die Kinder Orientierung, Akzeptanz, Toleranz, Halt und emotionale Sicherheit. Sie sind abhängig von einem positiven Lernklima, das Offenheit erlaubt.

 

 

 

 

 

1.4.2 Leitziele

 

Ziel des Gemeinsamen Lernens an der Comenius-Schule ist:

So viel Gemeinsamkeit wie möglich – so viel Differenzierung wie nötig.

 

Entscheidend sind gemeinsame Lernerfahrungen am gleichen Unterrichtsgegenstand, jedoch mit teils unterschiedlichen Lernzielen und Lernergebnissen. Dabei werden die Lernenden mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf nicht von der Umwelt isoliert beschult, sondern sie lernen mit ihren Problemen in ihrer realen Umwelt umzugehen. Die Regelkinder profitieren besonders im Bereich des sozialen Lernens. Dazu zählen Fähigkeiten wie Hilfsbereitschaft, Verständnis, Toleranz, Perspektivübernahme und Empathie. Doch auch im fachlichen Bereich liegt der Mehrwert in der Vermittlung von Inhalten innerhalb eines Hilfesystems, das zu einer verbesserten Lernleistung für beide Seiten führt.

Natürlich gibt es auch Unterrichtsphasen, in denen die Inklusionsschüler separat, das heißt nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten unterrichtet werden, weil der momentane Unterrichtsstoff der Klasse nicht ihrem Leistungsvermögen entspricht.

Deshalb kommt es vor, dass inklusive Lernende zeitgleich parallel zu ihrer Regelklasse in einer sonderpädagogisch betreuten Gruppe lernen und gefördert werden.

 

Innere Differenzierung

 

–        Die innere Differenzierung des Unterrichts ist eine methodische Grundvoraussetzung der Inklusion.

–        Die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Einzelnen werden berücksichtigt und erfordern individuelle Förderpläne.

–        Die Schüler lernen mit- und voneinander.

–        Soweit möglich, werden Sonderpädagogen und Regelschullehrpersonen gemeinsam im Unterricht eingesetzt. Sie arbeiten im Team.

–        Offene Unterrichtsformen, gemeinsames Spielen und Erschließung der gemeinsamen Umwelt durch den Besuch außerschulischer Lernorte ermöglichen individualisiertes und trotzdem gemeinsames Lernen.

 

Äußere Differenzierung

 

–        Anpassung des Niveaus und des Umfangs von Lernangeboten

–        Veränderter Lernraum

–        ggf. individuelle Pausen- und Ruhezeiten

 

Das Gemeinsame Lernen an der Comenius-Schule verbindet diese Differenzierungen durch gemeinsame Unterrichtsinhalte, den Klassenraum als gemeinsamen Lernort, das Lehrerteam, das alle Schüler gemeinsam unterrichtet, und vor allem durch die Mitschüler, die eine realistische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gegebenheiten bieten. Die Kinder erleben Schule als Ort für Interaktion und Kommunikation, an dem sie lernen, Schwächere anzuerkennen, Stärken anderer zu sehen, Frustrationen ertragen zu können, zu kooperieren, Hilfe zu leisten und/oder zu erhalten und Solidarität zu erfahren.

1.4.3 Klassengröße

 

Die gesetzliche Lage erlaubt die Reduzierung der Schülerzahl in einer Klasse um durchschnittlich zwei Kinder, wenn pro Zug des Jahrgangs zwei Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen werden, d.h. eine Höchstzahl von 27 Kindern in 5 und 6, sowie von 28 in den Stufen 7-10. Um ein ausgewogenes Verhältnis von Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf zu schaffen, sollen nicht mehr als sechs Inklusionsschüler eine Klasse besuchen.

 

1.4.4 Lehrerteams

 

Die sonderpädagogische Förderung der inklusiven Schüler wird durch Sonderpädagogen gewährleistet. Diese unterrichten in der Regel im Team mit dem Regelschullehrpersonen. Innerhalb des Teams arbeiten sie gleichberechtigt nebeneinander. Dieses gleichberechtigte Miteinander beinhaltet auch, dass sich beide Lehrpersonen für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse gleichermaßen verantwortlich zeigen, wobei angemessen zu berücksichtigen ist, dass die sonderpädagogische Lehrperson ggf. in zwei Klassen den Part des Co-Klassenlehrers zu erfüllen hat. Das weitere Team sollte aus möglichst wenigen Personen bestehen.

Die Kooperation im Lehrerteam kann in unterschiedlicher Form erfolgen:

–        Eine der beiden Lehrpersonen übernimmt die primäre Unterrichtsverantwortung, die andere unterstützt. Die Rollen können je nach Fach wechseln.

–        Eine Lehrperson unterrichtet eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die andere arbeitet mit denjenigen, die auf einem anderen Niveau operieren. Dazu kann auch der Gruppenraum aufgesucht werden.

–        Eine Lehrperson führt die Unterrichtsstunde durch, die andere bietet zusätzliches Hilfsmaterial oder differenzierte Hilfen für diejenigen an, die den Stoff so nicht bewältigen können.

Um den Gedanken der Gleichberechtigung für alle am Lernprozess beteiligten zu verdeutlichen, unterrichten auch die Sonderpädagogen i.d.R. ein Fach in der Klasse federführend, d.h. allein.

 

1.4.5 Unterrichtsgestaltung

 

Die Unterrichtsplanung bewegt sich zwischen den beiden folgenden Fragestellungen:

 

  • Wie sind individuelle Lern- und Entwicklungsfortschritte zu verwirklichen?
  • Wie sind gemeinsame Erfahrungen zu ermöglichen und zu fördern?

 

 

 

 

 

 

Individualisierung durch Gemeinsamkeit durch
Differenzierung der Zeit Gemeinsame Inhalte
Differenzierung des Umfangs Gemeinsame Methoden
Differenzierung des Niveaus Gemeinsame Nutzung der Medien
Differenzierung der Hilfe Gemeinsame Lernorte
Differenzierung der Medien Gemeinsame Orte zur Begegnung
Differenzierung der Ziele

Gemeinsame Lernzeiten

Gemeinsame Pausenzeiten

 
Gemeinsame Situationen mit emotionalen und sozialen Schwerpunkten

 

Im Gemeinsamen Lernen sollen im Besonderen die Grundsätze des Classroom-Managements berücksichtigt werden.

 

1.4.6 Pausengestaltung

 

Ausgangslage

 

Die Pausen sind ein Bereich an der Comenius-Schule, in dem besonders die Schüler mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung immer wieder in Konflikte mit ihren Mitschülern geraten.

 

An der Comenius-Schule finden im Laufe des Schultages drei Pausen statt. Um 12.55 beginnt eine 50-minütige Mittagspause, in der die Schülerinnen und Schüler in der Mensa ein Mittagessen zu sich nehmen können. Ferner steht ein „Spieleraum“ mit einem Großkicker und der Möglichkeit zur Ausleihe von verschiedenen Gesellschaftsspielen und ein Ruheraum mit Schülerbücherei zur Verfügung. Auf dem Schulhof gibt es Tischtennisplatten, Turngeräte, einen Basketballkorb, ein Trampolin und ein Mini-Soccer-Feld. Bei einer Spielgeräte-Ausleihe können außerdem verschiedene Spielgeräte ausgeliehen werden.

 

In den letzten Schuljahren haben Beobachtungen der Kolleginnen und Kollegen gezeigt, dass trotz der genannten Angebote besonders die Mittagspause durch die offene Lernsituation mit einer Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten eine Überforderung für die o.g. Schüler darstellt. Immer wieder kam es zu Konflikten.

Aus diesem Grund bietet seit dem Schuljahr 2015-2016 in jeder Mittagspause eine sonderpädagogische Lehrperson ein Angebot an, das sich besonders an die Kinder mit Förderbedarf ES richtet.

 

 

Pädagogische Begründung

 

Unter lernpsychologischen Gesichtspunkten dient die Pause als Hauptpunkt der Erholung. Diese unterteilt sich in „Prävention“ (Ermüdung vorbeugen), „Kompensation“ (Ermüdungserscheinungen ausgleichen) und „Regeneration“ (neue Kräfte mobilisieren).

Ein Schwerpunkt der Förderung für Schüler mit dem Förderschwerpunkt ES ist die Förderung der Soziabilität. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich aus der wenig strukturierten und für sie oft zu unübersichtlichen Situation der langen Mittagspause zurückziehen zu können.

 

Die Schüler sollen Angebote erhalten, die ihnen die Möglichkeit geben

 

  1. a) ihren hohen Bewegungsdrang auszuleben,
  2. b) ein positives Selbstkonzept aufzubauen,
  3. c) soziales Verhalten und die Kontrolle über soziale Handlungen im Spiel zu entwickeln.

 

Angebote

 

In erster Linie für die ES-Kinder gibt es im Schuljahr 2016-2017 folgende Angebote in den Mittagspausen:

 

Montag:               ?

Mittwoch:             ?

Donnerstag:          ?

 

Die Lehrerrolle bei der Aufsichtsführung hat sich dahingehend verändert, dass die Lehrpersonen nicht nur aufsichtsführend sind, sondern auch aktiv die Initiierung der Angebote mit anbieten.

 

1.5 Förderplanung

 

1.5.1 Die Grundlagen

Um den Unterstützungsbedürfnissen unserer Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf umfassend entsprechen zu können, ist eine gezielte Förderplanung unumgänglich. Sonderpädagogische Förderung zeichnet sich durch den Zusammenhang von Diagnose, Intervention und Evaluation aus und soll daher auf einer intensiven Förderdiagnostik bezogen auf den Lern- und Entwicklungsstand unserer Schülerinnen und Schüler beruhen[1]. Auf Grundlage dieser Erkenntnis werden folglich spezifische Interventionsansätze abgeleitet und in Form von mittelfristigen Zielen und Maßnahmen konkrete Planungsvorhaben definiert. Somit ist der Weg für alle individualisierten Maßnahmen und Hilfen geebnet[2]. Die schriftliche Planung und Dokumentation von sonderpädagogischer Förderung soll einerseits für die Erziehungsberechtigten hilfreich sein, da sie hier über die geplanten Fördermaßnahmen informiert werden und auch selbst Anregungen dazu geben können[3]. Andererseits stellt der Förderplan die Grundlage einer zielgerichteten und gut abgestimmten Kooperation zwischen unseren Lehrkräften der allgemeinen Schule und den hier tätigen sonderpädagogischen Lehrkräften dar und schafft auch für unsere Schülerinnen und Schüler Transparenz darüber, woran sie in den kommenden Monaten arbeiten sollen und wie sie dabei unterstützt werden.

  • Der Förderplan

Die von uns verfassten Förderpläne orientieren sich an den Qualitätsstandards eines Förderplans als Arbeitsplan[4]: Sie sind somit ökonomisch in der Erstellung und Fortschreibung und durch ihre Schwerpunktsetzung überschaubar und zeitlich befristet. Sie orientieren sich an den Stärken und den vordringlichsten Förderbereichen aus den verschiedenen sonderpädagogischen Lern- und Lebensbereichen. Die beschlossenen Fördermaßnahmen sind eindeutig formuliert und auf den Schulalltag und Unterrichtsablauf angepasst. Es besteht Transparenz über die beschlossenen Ziele und Maßnahmen bei den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften sowie den Erziehungsberechtigten. Verfasst werden die Förderpläne mit Hilfe der Software Förderplaner V2, die unsere Lehrkräfte dabei unterstützt, zweimal jährlich standardisierte Förderpläne zu verfassen und fortzuschreiben.

Der Förderplan besteht aus drei Teilen:

  • Deckblatt: Dieses enthält die relevantesten Schülerdaten, informiert über die Stärken des Schülers/der Schülerin, den gegenwärtig vorrangigen Förderbedarf, fasst wichtige Informationen wie medizinische Auffälligkeiten zusammen und führt weitere Absprachen, auch in Zusammenhang mit der Elternarbeit, auf.
  • Förderplanraster: Dieser Teil führt mindestens drei sonderpädagogische Entwicklungsbereiche (u.a. Emotionalität, Soziabilität, Lern- und Arbeitsverhalten, Wahrnehmung, Kognition) sowie Lernziele für die Unterrichtsfächer (Deutsch, Mathe, Englisch) auf. Der konkrete Förderbedarf wird hierbei kategorisch benannt. Dabei wird zunächst der Ist-Stand beschrieben, dann der Soll-Stand (Ziel) konkret formuliert und letztlich konkrete Maßnahmen aufgeführt, die dabei helfen, das Ziel in der vorgegebenen Zeit gemeinsam zu erreichen.
  • Unterschrift der Beteiligten: Der letzte Teil zeugt von der Transparenz und der Mitwirkungspflicht für alle Beteiligten (Schüler/in, Lehrkräfte, Erziehungs-berechtigte), indem die Ziele und Maßnahmen dort durch Unterschrift akzeptiert werden.

 

  • Die gemeinsame Entwicklung und Fortschreibung

 

Federführend bei der Erstellung des Förderplans ist die sonderpädagogische Lehrkraft der jeweiligen Stufe. Der Förderplan wird im Klassenteam bzw. mit dem jeweiligen Fachlehrer erstellt und mit dem Kind und den Erziehungsberechtigten kommuniziert. Die Entwicklungsbereiche werden, nach Absprache mit den in der Klasse tätigen Klassen- und Fachlehrern, von der sonderpädagogischen Fachkraft definiert und gemäß des unter Punkt 1.5.2 genannten Förderplanrasters beschrieben. Maßnahmen hierfür werden im dialogischen Verfahren gemeinsam entwickelt. Die Fachlehrer ergänzen, nach Absprache mit der sonderpädagogischen Lehrkraft, Ziele für die jeweiligen Unterrichtsfächer und vereinbaren gemeinsam zielführende Maßnahmen, die ebenfalls im Förderplan aufgeführt werden. Hierbei sollen die Themen des Lehrplans berücksichtigt werden. Dies geschieht zweimal jährlich im Rahmen der Bildungs- und Entwicklungskonferenz. Bis zum Beratungstag werden die Ergebnisse dann im Förderplan festgehalten und dieser schließlich von allen Beteiligten unterschrieben. Eine Evaluation erfolgt dann zum Ende des Schul(halb)jahres gemeinsam mit der Schülerin bzw. dem Schüler. Entsprechende Ergebnisse werden bei der Fortschreibung berücksichtigt.

 

1.6 Leistungsbewertung

 

Zeugnisse

 

–    Schüler, die mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Lernen zieldifferent gefördert werden, erhalten gemäß § 41 bzw. § 33 Abs. 2 AO-SF ein Berichtszeugnis mit beschreibenden Texten in allen Fächern. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.

–    Das Arbeitsverhalten in den Teilbereichen Leistungsbereitschaft, Zuverlässig-keit/Sorgfalt sowie Sozialverhalten von Schülern und Schülerinnen aller Förderschwerpunkte wird im Textzeugnis (GG, LE) bzw. in einer Anlage zum Zeugnis (SQ, KM, ES) beschrieben.

–    Der Förderschwerpunkt der Schülerinnen und Schüler wird auf dem Zeugnis angegeben. Bei für Bewerbungen relevanten Zeugnissen kann diese Information auf Wunsch entfallen.

 

Schulabschlüsse

 

An der Comenius-Schule können die zielgleich geförderten Kinder mit den Schwerpunkten ES, KM und SQ alle von der Schule vergebenen Abschlüsse erwerben, für Förderschüler mit dem Schwerpunkt Lernen sind folgende Abschlüsse vorgesehen:

–        Abschlusszeugnis der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen nach Klasse 9 oder:

–        Abschlusszeugnis der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen nach Klasse 10 oder:

–        Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gemäß AO-SF (Bericht und Noten).

 

 

1.7 Zusammenarbeit mit weiterem pädagogischem Personal

 

Die Inklusionsassistenten sind ein wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit mit Lehrern und bei der Unterstützung und Förderung von Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Inklusionsassistenz wird durch außerschulische Leistungserbringer eingestellt und der Personaleinsatz wird über diese Leistungserbringer überwacht und organisiert. Inklusionsassistenten sind Personen mit einer pädagogischen und/ oder pflegerischen Ausbildung: z. B. Erzieher/ -innen, Heilerziehungspfleger/-innen, Heilpädagogen oder Heilpädagoginnen, Krankenschwestern/- pfleger. Andere haben eine pädagogische Praxiserfahrung in der Integrationshilfe, oder der Inklusionsassistenz.

 

Sie dienen insbesondere der Unterstützung von Kindern mit seelischen, sowie geistigen und körperlichen Behinderungen. Der Einsatz von Inklusionsassistenten ist über das Sozialgesetzbuch und das Schulgesetz (§ 92 Abs.1 SchulG) geregelt und ermöglicht es uns diese pädagogischen Hilfen in den Unterricht einzubinden, um Schüler pädagogisch zu begleiten. Sie sollen ein Bindeglied zwischen den Lehrern und den Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf darstellen. In Absprache mit den Sonderpädagogen und mithilfe des Förderplanes, erhalten die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf die Möglichkeit zieldifferente Unterrichtsinhalte mit Unterstützung zu erarbeiten. Dabei sollen die Schüler nach Möglichkeit die ganze Unterrichtszeit im Lernverband verbringen, um eine größtmögliche Integration in die Gruppe zu ermöglichen und sehr viele Interaktionsmöglichkeiten im Klassenverband anzubahnen.

 

Da die Inklusionsassistenten die Schüler den ganzen Tag begleiten und unterstützen, spielen sie eine tragende Rolle bei der sozialen Integration der Schülerinnen und Schülern. So erfolgt eine Begleitung zu jedem Zeitpunkt; auch über den Unterricht hinaus. Sie begleiten in den Pausen, auf dem Schulweg, bei Unterrichtsgängen und Klassenfahrten. Außerdem unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung (KM) bei den Toilettengängen und erfüllen hier pflegerische Grundtätigkeiten. Sie helfen und assistieren bei der Ernährung von motorisch eingeschränkten Schülerinnen und Schülern. Sie helfen bei der Mobilisation des Kindes, z. B. durch Hilfe beim Aufstehen, Gehen und Bewegungsübungen. Eine weitere Begleitung findet bei therapeutischen Angeboten wie Logopädie und Ergotherapie innerhalb der Schule statt.

 

1.8 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

 

Parallel zu den Fachkonferenzen findet regelmäßig eine „Fachkonferenz Sonderpädagogik“ statt, an der die Sonderpädagogen sowie bei Bedarf die beteiligten Klassenlehrer teilnehmen.

 

Die Dokumentation und Evaluation der Förderplanung beinhaltet, dass zur Gewährleistung der formulierten Ziele die sächlichen und personellen Ressourcen der Schule im Blick behalten werden.

So ist immer wieder zu überprüfen und zu sichern, dass…

 

sachorientiert:

 

– die räumlichen und zeitlichen Bedingungen für das geplante Arbeiten vorhanden sind.

– die Ausstattung und die geplanten Medien zur Verfügung stehen.

– ein stetiger Informations- und Erfahrungsaustausch stattfinden kann.

 

 

personenorientiert:

 

– alle Beteiligten mit den Maßnahmen übereinstimmen.

– die Maßnahmen mit persönlichen Möglichkeiten übereinstimmen.

– Arbeitszufriedenheit und ein positives Arbeitsklima gegeben sind.

– gemeinsame konzeptionelle Vorstellungen entwickelt werden können.

 

 

1.9 Ausblick

 

Dieses Konzept stellt keine starre Vorgabe für die künftige Ausgestaltung der Inklusion an der Comenius-Schule dar, sondern jährlich soll eine Evaluation unserer Arbeit und darauf basierend eine Weiterentwicklung stattfinden.

Die erste Evaluation soll in der Lehrerkonferenz im März 2017 stattfinden. Das daraufhin weiterentwickelte Konzept soll zur Verabschiedung in der Lehrer- und Schulkonferenz am Ende des Schuljahres 2016-2017 vorliegen.

 

[1] Vgl. U. Heimlich, S. Lutz, K. Wilfert de Icaza (2014): Ratgeber Förderplanung: Individuelle Lernförderung im Förderschwerpunkt Lernen. Persen, S. 8.

[2] Vgl. Bezirksregierung Düsseldorf (Hrsg.) (2015): Inklusion. Manual zur Erstellung eines schulischen Konzepts., S. 47

[3] Vgl. Ratgeber Förderplanung., S. 4.

[4] Vgl. Melzer, C. (2010): Wie können Förderpläne effektiv sein und eine professionelle Förderung unterstützen? In: Zeitschrift für Heilpädagogik, S. 212-220.